Def Leppard in Köln (auf Deutsche)

Es ist erstaunlich ruhig vor dem Kölner Palladium, als ich gegen 18:30 Uhr überpünktlich vor der Halle eintreffe. Zwar gelten Skid Row und vor allem Def Leppard immer noch als Hard Rock- Ikonen, dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass ganz offensichtlich einige Jahre der Dürre für beide Bands ins Land gezogen sind, zumindest seit den erfolgreichen Endachzigern. Grundsätzlich geht mir sowas natürlich am Allerwertesten vorbei, allerdings wirft der recht mäßige Besucherandrang die Frage auf, warum das große Palladium gemietet wurde und nicht etwa das E-Werk oder die LMH. Vielleicht sind die mittlerweile explodierten Konzertpreise (heute Abend sollen es dann auch schon wieder 40Euro sein) auch mal wieder nicht ganz unschuldig an dieser Tatsache, who knows…

Drißegal. 19:00 Uhr ist dann pünktlich Doors Open und nachdem wir uns zur geistigen "Stärkung" die erste Hopfenkaltschale an der Bar geholt haben, lassen sich auch schon die ersten Maßnahmen des Veranstalters erkennen, denn das Palladium ist zu einem Viertel mit einem schwarzen Vorhang verkleinert worden, was dem Ganzem eine durchaus gemütliche Atmosphäre verleit - kann man nich´ anders sagen…Müßig noch zu erwähnen, dass auch die Merch- Preise an diesem Abend (25Euro für´n Shirt 50Euro für´n Kapu…) nicht gerade (öhöm…) zum Konsumrausch anregen…

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