Def Leppard beginnen Deutschland-Tournee in der Jahrhunderthalle (auf Deutsche)

Was sich in freier Wildbahn höchstwahrscheinlich als unhaltbarer Zustand erweisen würde, bewahrheitet sich im internationalen Showgeschäft. Zwar erreichte die 1975 in Sheffield gegründete Formation "Def Leppard" ihren kommerziellen Zenit schon Mitte der achtziger Jahre, als Alben wie "Pyromania" und "Hysteria" weltweit in zweistelliger Millionenzahl abgesetzt werden konnten, doch zehrt das fidele Quintett noch heute von seinem einst legendären Ruf. Dabei weist gerade die Historie der nach einer Verballhornung des Anglizismus "Deaf Leopard" benannten Band einige eklatante Schicksalsschläge auf: Schon in der Frühphase wurde Ur-Gitarrist Pete Willis wegen seiner chronischen Alkoholprobleme durch Phil Collen ersetzt.

In der Neujahrsnacht des Jahres 1984 verlor Schlagzeuger Rick Allen bei einem Verkehrsunfall seinen linken Arm, was ihn aber nicht davon abhielt, mittels einer Spezialanfertigung weiterhin seiner Pflicht nachzukommen. 1992 schließlich starb Gitarrist und Gründungsmitglied Steve Clark an einer Überdosis Drogen.

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